Donnerstag, 3. Oktober 2013
Samstag, 13. Juli 2013
Ein kleiner Ausflug in den Norden mit Spaziergang am Wattenmeer. Zur Wattwanderung fehlte die Zeit.
Haare zusammenbinden, Schuhe aus, Hose hochkrempeln. Wind, Sand, Wasser und leider kaum Sonne.
Und danach dann richtig Hunger haben.
Müsste man öfter machen.
Haare zusammenbinden, Schuhe aus, Hose hochkrempeln. Wind, Sand, Wasser und leider kaum Sonne.
Und danach dann richtig Hunger haben.
Müsste man öfter machen.
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| Eigentlich sind wir ein Achtfüßler, aber jemand hatte keine Geduld... |
Donnerstag, 6. Juni 2013
Meine Lieblingsblume. Kurz vorm Entblättern. Überall in meinem Viertel.
Und ich bin völlig begeistert zu sehen, dass es auf dem schmalen, unwirtlichen Streifen zwischen U-Bahn-Schienen und vielbefahrener Straße seit einigen Tagen weithin sichtbar rot und auf einer Strecke von sicher fünfzig Metern leuchtet und strahlt und wogt.
Noch vor zwei Jahren waren das nämlich nur einzelne rote Punkte und kein rotes Meer - wenn das Bild auch etwas schief ist und es sich hier zugegebenermaßen eher um einen kleinen, langgestreckten Teich dreht.
Fast bin ich versucht zu sagen, dass es auch was für sich hat, wenn eine Stadt so pleite ist, dass sie an der Grün- und Straßenpflege sparen muss. Aber das ist kein Spaß, wie ich an anderen Stellen in der Stadt wieder und wieder feststelle. Also bleibe ich lieber dabei zu wünschen, dass das Grünpflegeamt künftig etwas sensibler ist im Unterscheiden von Unkraut, das weg muss, und Unkraut, dass die Laune hebt und bleiben darf.
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Noch vor zwei Jahren waren das nämlich nur einzelne rote Punkte und kein rotes Meer - wenn das Bild auch etwas schief ist und es sich hier zugegebenermaßen eher um einen kleinen, langgestreckten Teich dreht.
Fast bin ich versucht zu sagen, dass es auch was für sich hat, wenn eine Stadt so pleite ist, dass sie an der Grün- und Straßenpflege sparen muss. Aber das ist kein Spaß, wie ich an anderen Stellen in der Stadt wieder und wieder feststelle. Also bleibe ich lieber dabei zu wünschen, dass das Grünpflegeamt künftig etwas sensibler ist im Unterscheiden von Unkraut, das weg muss, und Unkraut, dass die Laune hebt und bleiben darf.
Samstag, 11. Mai 2013
Ich war mal wieder in Kairo und habe einen meiner Lieblingsorte besucht. In der Sharia Mohammed Mahmoud, die direkt vom Tahrir-Platz abgeht, gab es im November 2011 sehr heftige Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Seitdem werden die Wände der Straße ständig von Straßenkünstlern umgestaltet - zum Teil weil die Graffittis übertüncht und zerstört werden, zum Teil weil die Künstler selbst die alten Motive durch neue ersetzen. Seit meinem Spaziergang im Oktober 2012 dort, hat sich fast die gesamte Bilderlandschaft wieder verändert. Ich zeige euch meine Lieblingsstücke aus knapp 100 Bildern.
| Eine Wand für die während der Auseinandersetzungen Gestorbenen, Verletzen und ihre Mütter |
| Präsident Morsi entblößt das Emblem seiner Partei, der Schriftzug darauf markiert ihn als Lügner. |
| Die Polizei gegen die Unschuld. |
| Work in progress. |
| Dass Frauen eine wichtige Rolle während der Revolution gespielt haben, würden konservative Kräfte gerne vergessen machen. |
| Morsi schaut in den Spiegel, Mubarak schaut zurück. |
| Das hat mich überrascht. Ein echtes gesellschaftliches Tabu. Interessant auch, dass die küssenden Männer Polizisten sind. |
| Eine Frau befreit sich vom Schleier. |
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